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Fehler beim Streichen vermeiden

 

Wände selbst streichen? Kein Problem! Mit diesen Tipps vermeiden Sie die häufigsten Fehler und streichen Ihre Wände wie ein Profi. Für einen gleichmäßigen, sauberen Anstrich braucht man nur etwas Geduld und das richtige Know-how.

Fehler 1: Untergrund nicht vorbereitet

Bereitet man den Untergrund auf den Farbanstrich vor, spart man sich viel Ärger im Nachhinein. Der Untergrund sollte sauber und fest sein. Die Arbeit zahlt sich aus und sorgt für einen reibungslosen Anstrich.

  • Schmutzige Wände: Reinigen Sie zunächst die Wand. Schmutz, Fettfilme, Spinnweben müssen vor der Grundierung entfernt werden.
  • Alte Farbe: Wenn die alte Farbe abblättert oder Risse hat, müssen diese Unebenheiten zunächst beseitigt werden. Sorgen Sie mit Bürste und Spachtel für glatte Wände.
  • Grundierung vergessen: Ohne Grundierung können Flecken entstehen. Außerdem kann eine fehlende Grundierung dazu führen, dass die Farbe nach einiger Zeit abplatzt. Mit einer Grundierung wird die Wand optimal auf den Anstrich vorbereitet und die Farbe haftet besser.

Fehler 2: Das falsche Werkzeug

Mit dem falschen Werkzeug bekommt auch der beste Maler kein zufriedenstellendes Ergebnis zustande. Bei der Auswahl des richtigen Werkzeuges kommt es vor allem auf die Farbe und die Beschaffenheit der Fläche an, die Sie streichen möchten.

  • Falsche Rolle: Bei der großen Auswahl an Farbrollen verliert man leicht den Überblick. Größer ist nicht immer besser, wichtig ist, dass die Rolle zum Untergrund passt. Langflor-Rollen erkennt man an den längeren Haaren an der Rolle. Sie werden für grobe Untergründe, wie Rauputz und Raufaser verwendet. Durch den langen Flor gelangt die Farbe auch in die groben Strukturen. Kurzflorige Rollen werden für glatte und ebene Untergründe verwendet.
  • Falsche Farbkonsistenz: Wer eine cremige Farbe mit einer Langflorrolle auftragen möchte, merkt bald, dass Farbe und Rolle nicht zusammenpassen. Denn die Farbe verfängt sich im langen Flor und wird nicht richtig abgegeben. Für Langflorrollen eignet sich sehr flüssige Farbe, für kurzflorige Rollen cremige Farbe.
  • Zu wenig Rollen und Abtropfgitter: Sparen Sie nicht bei den Rollen, vor allem wenn Sie mehrere Farben verwenden möchten. Eine Rolle komplett auszuwaschen ist aufwändig und dauert. Benutzen Sie am besten pro Farbe eine eigene Rolle und ein eigenes Abtropfgitter.
  • Billiges Werkzeug: Achten Sie beim Werkzeugkauf auf Qualität. Beim Ausmalen ist Zeit ein wichtiger Faktor. Wenn das Werkzeug Probleme macht oder kaputt wird, haben sie nicht viel Zeit es zu reparieren oder einen Ersatz zu finden.

Fehler 3: Billige Farbe

Wer bei der Farbe spart hat nicht nur mehr Arbeit, sondern braucht auch mehr Farbe. Billige Farbe enthält weniger Farbpigmente und Bindemittel. Die Farbe deckt also erst nach dem dritten oder vierten Anstrich. Farbe von hoher Qualität, hat viele Pigmente und deckt daher bereits beim 1. Anstrich sehr gut. Außerdem enthält sie viel Bindemittel, die Farbe ist daher vor Abrieb geschützt. Qualitativ hochwertige Farbe erkennen Sie daran, dass Sie mit Klasse 1 gekennzeichnet ist, während Klasse 5 die niedrigste Qualität ist.

Fehler 4: Ecken und Kanten zeichnen sich ab

Wenn nach dem Trocknen der Übergang zwischen den Ecken, Kanten und der Fläche sichtbar ist, dann kann das drei Gründe haben:

  • Flächen wurden zuerst gestrichen und dann die Ecken: Zäumen Sie das Pferd nicht von hinten auf, beginnen Sie mit dem Pinsel in den Ecken und streichen Sie danach die großen Wandflächen mit der Rolle.
  • Zu viel Farbe: Wenn zu viel Farbe in den Ecken ist, dann hebt sich diese dicke Schicht gegenüber der dünneren, gewalzten Schicht ab. Verwenden Sie nicht zu viel Farbe mit dem Pinsel.
  • Unterschiedliche Oberflächenstruktur: Flächen die mit Pinsel gearbeitet wurden haben eine andere Oberflächenstruktur als Flächen, die mit der Rolle gestrichen wurden. Um sichtbare Übergänge zu vermeiden, streichen Sie zunächst mit einem Pinsel die Ecken und gehen Sie dann nochmal mit einer kleinen Rolle darüber. So wird die Farbe an den Rändern gut verteilt.

Fehler 5: Streifen an der Wand

Wenn die Wand nach dem Trocknen Streifen hat, dann liegt es meist daran, dass man zu langsam arbeitet. Mit der richtigen Technik lassen sich Streifen an der Wand ganz einfach vermeiden.

  • Farbe ist zu schnell getrocknet: Wenn Ihnen die Farbe während des Streichens bereits trocknet, dann sollten Sie schneller oder noch besser zu zweit arbeiten. Wichtig ist, dass Sie immer nass-in-nass streichen.
  • Falsche Technik: Eine falsche Technik führt dazu, dass die Farbe ungleichmäßig aufgetragen wird. Diese Technik sorgt für einen gleichmäßigen Farbauftrag: Streichen Sie drei Bahnen überlappend von oben nach unten. Danach überstreichen Sie diese drei Bahnen von links nach rechts. Arbeiten Sie immer nass-in-nass.
  • Offene Fenster beim Streichen: Wenn Sie Fenster und Türen während des Streichens ständig offen haben, dann trocknet aufgrund des Luftzugs die Farbe schneller. Außerdem trocknet die Farbe ungleichmäßig, im Luftzug wird sie schneller trocken als anderswo.

Fehler 6: Abklebeband zu früh oder zu spät abziehen

Wird das Abklebeband zu früh entfernt, verläuft die Farbe, da sie noch nicht genug getrocknet ist. Zieht man es zu spät ab, dann splittert die getrocknete Farbe. Der richtige Zeitpunkt zum Abziehen des Abklebebandes ist, wenn die Farbe noch etwas feucht ist.

Fehler 7: Decke zum Schluss streichen

Wenn Sie die Wände vor der Decke streichen oder nach dem Wandanstrich erkennen, dass die Decke auch Farbe vertragen könnte, dann sind Kleckse und Spritzer an den frisch gestrichenen Wänden kaum zu vermeiden. Beginnen Sie daher immer mit dem Streichen der Decke und wischen Sie Spritzer an den Wänden gleich ab.

Fehler 8: Farbspritzer nicht sofort entfernen

Sind die Farbspritzer erst getrocknet, dann kann man sie kaum noch entfernen. Sparen Sie sich Zeit und Ärger und entfernen Sie Farbspritzer und Kleckse immer sofort mit einem nassen Tuch.

Fehler 9: Das falsche Raumklima

Wenn Sie heizen während Sie die Wände streichen, dann trocknet die Farbe zu schnell, vor allem in der Nähe des Heizkörpers. Es kommt zu Flecken an der Wand. Die Raumtemperatur sollte zwischen 16 °C und 20 °C liegen. Achten Sie auf ein konstantes Raumklima.

Fehler 10: Falsche Farbe ausgewählt

Auf der Farbkarte ist die Trendfarbe der Hingucker, aber an der Wand wirkt sie dann doch zu unruhig? Farben wirken auf großen Flächen anders, auch spielt das Licht, das in den Raum fällt, eine wichtige Rolle. Anthrazitgrau sieht zwar edel aus, kann einen kleinen Raum jedoch düster wirken lassen. Korallenrot ist Ihre persönliche Lieblingsfarbe, aber an der Wand tritt es vielleicht zu stark in den Vordergrund. Probieren Sie die Farben erst an der Wand an einer kleinen Stelle aus, vor allem wenn Sie mehrere Farben in Kombination verwenden. Warten Sie bis die Farben vollständig getrocknet sind, bevor Sie deren Farbwirkung bewerten. Am besten Sie lassen sich beim Farbenkauf von den Farbunion-Experten beraten.

 

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